Jutta Ravenna

Biographie
Jutta Ravenna

 

Jutta Ravenna, geb. 1960 in Düsseldorf, studierte Bildende Kunst und Musik in Düsseldorf und Berlin. Sie arbeitet als Klangkünstlerin mit visuellen und akustischen Fundstücken. Im Grenzbereich zwischen Bildender Kunst und Musik erforscht sie intermodale Wahrnehmungsqualitäten im Verhältnis von Hören und Sehen. Ihre Installationen entwirft die Künstlerin meist bezogen auf eine konkrete Situation vor Ort. Seit 1994 Arbeiten u.a. in: Seen, stillgelegten Werften, einer Gelatinefabrik, alten Kirchen und Klosteranlagen, Rundfunkgebäuden und Hochschulen. Jutta Ravenna ist mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und auf Festivals vertreten, u.a.: Filmfestspiele Sao Paulo, Goethe Zentrum Santa Cruz, Bolivien, Klangturm St. Pölten, DARB-1718 Cairo, Festival für Musik und Licht Berlin, singuhr hörgalerie Berlin, Villa Contarini Padua, Deutsche Telecom Berlin, Akademie der Künste Berlin. Ravenna ist Mitinitiatorin der Reihe "Klangkunst im Dialog" und Kuratorin des Festivals "Sonifications" 2017 der Berliner Gesellschaft für Neue Musik.(siehe: audible-data-streams.com)

 

Ausstellungen  (weiterlesen)

 

2020     Listen to Cairo - ortsbezogene Klanginstallation für 7 Erdlöcher im Garten des DARB Center 1718,

               Kairo, Ägypten, Stipendium Global des Berliner Senats            

2019     A Piece of War - Klangskulptur, 5 Lautsprecherwagen an Wand, Decke und Boden, Video-Loop,

               Ventilator, Zinkeimer, Lazarettbett, Foto, Text.  Projekt Auditiver Erinnerung - Sonomemo, Errant Sound

2019     Listen to Bolivia - ortsbezogene Klanginstallation für vier Himmelsrichtungen eines akustischen Kompass,

              Goethe Zentrum Santa Cruz, Bolivien

2019      Vox Humana in der Sahara, Klangperformance für eingegrabene Solostimme aus einem Erdloch,

               Tissardmine, Marrokko

2019     A Piece of Dirt - Klang - Performance - Installation für Wasser, Klang und Erde über eingegrabene Lautsprecher

               aus sieben Erdlöchern in einer stillgelegten Kaserne, Biennale Urbana, Venedig

2018     Pendulum Music, schwingender Lautsprecher für Binärcode, Festival DIGITALE - Düsseldorf,  unterstützt durch den Musikfonds

2017     Dancing Sound – Conducting Data, Sonifikation von WLAN Traffic, Festival Sonifications - Klingende Datenströme,

               Berliner Gesellschaft für Neue Musik, Villa Elisabeth Berlin

2015     Pulsating Patio (Feld 1 + 2) zwei ortsbezogene Klanginstallationen, Berliner Gesellschaft

               für Neue Musik, Festival Heroines of Sound

2014      Rotation "The complexity of different points of sound observation in a space", für einen Raum, präpariert mit Leslies,    

               Arbeitsstipendium AUSLAND Berlin (siehe: https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/7550)

2014      Vox Humana , Klangperformance für eingegrabene Solostimme aus einem Erdloch, AUSLAND Berlin

                (siehe: http://ausland-berlin.de/jutta-ravenna)

2013      Speaker´s Corner Nominierung für das QUBIT-Festival, New York

2010      Speaker´s Corner, Klangskulptur mit Durchsagelautsprechern, Netzwerk KLANG Hamburg und

                Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

2004      Flügelschlag (Lautsprecher im Pflanzenpelz der Museumsfassade) Märkischen Museum Berlin,

                im Rahmen des Festivals Stare in Berlin

2003      Chipmusic (interaktive Daten-Klangwand), Berlin

2002       Emphatic Chairs, Deutsche Telekom Berlin, 4 Klangtrockenhauben mit Lautsprechern auf Kopfhöhe und vibrierenden

                Sitzflächen (Transducern)

2000      Sonifikationsprojekt : interaktive Klangskulptur mit lebenden Pflanzen, Kooperation mit dem Fraunhofer Institut Berlin

1999      Die 9. Säule (interaktive Daten-Klangsäule aus Computerplatinen mit perkussiven Relaispatterns),

                Audio-Galerie des Senders RBB              

1999      Binär  (fotozellengesteuerte Daten-Klangkugel) Klangturm St. Pölten

1998      Datenklangfenster (Feld 4),  erste in die Architektur integrierte, permanente Klangskulptur , Sonifikationsprojekt mit

                klingenden Datenströmen (Hochschulgelände: Elektronisches Studio der TU Berlin), anlässlich des International Congress  

                of Mathematicians der TU Berlin

1998      Daten-Hörweg, Feld 4, im Innen- und Außenraum anlässlich des International Congress of Mathematicians der TU Berlin

1997      Chipmusic, interaktive Daten-Klangwand, Berlin-Padua-Wien

1996      Daten-Klangfenster, Feld 3, Festival Musik und Licht, Parochialkirche, Berliner Gesellschaft für Neue Musik,

                 Sonifizierung  von Tageslicht

1996      Daten-Klangsäule, Feld 2, Berliner Künstlerförderung

1996      Daten-Klangsäule, Feld 1, Kunsthaus Tacheles, Berlin

1996      10n Operationen in 10 Stunden für die Sicherheit einer Stadt, interaktives Daten-Klangfenster mit über Ultraschall

                 steuerbaren klingenden elektromechanische Bauteilen, Ortsbezogene Verdichtung 2,

                 Klangkunst-Festival Sonambiente, singuhr-hoergalerie, Berlin

1996      Daten-Klangfenster, Feld 2, Petri-Kapelle des Brandenburger Doms

1995      Daten-Klangfenster, Feld 1, Brandenburger Dom

1994      Arche Noah Musiktage Brandenburg, akustische Simulation eines steigenden Wasserpegels für eine stillgelegte Werft

1994      LeiseLaute, Feld 3 Klanginstallation in stillgelegtem Gelatinewerk (VEB Gelatinewerk), Brandenburg

1994      LeiseLaute, Feld 2 Schwimmende Klangbojen: Rangsdorfer See bei Berlin

1994      LeiseLaute, Feld 1, interaktive Klanginstallation mit extrem hochfrequenten Insektenlauten, die in einem Baumstamm  

                 versteckt sind. Über Ultraschall steuerbare Ortsbezogene Verdichtung 1, Universität der Künste, Berlin

1994      Endlosglissandi, Konzert für 7 Trockenhauben, Irrton-Festival Berlin

1989      Klangrad Akademie der Künste, Berlin